Faire Schule

 

Die Themen „Globales Lernen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ haben in unserer Gesellschaft seit den 1980er Jahren so sehr an Bedeutung gewonnen, dass sie in den überarbeiteten Rahmenlehrplänen 2015/2016 als Querschnittsthemen für alle allgemeinbildenden Schulen fest verankert wurden.

    Faire Schule ist ein hierauf abgestimmtes Schulentwicklungsprogramm, das auf den an einer Schule
    bereits bestehenden Aktivitäten aufbaut. Es gibt Impulse und Unterstützung zur (Weiter-) Entwicklung
    des Schulprogramms.

Faire Schule beleuchtet drei Dimensionen:

  • Fair zu allen Mitmenschen im schulischen Umfeld – Demokratische Schulkultur
  • Fair zu Menschen rund um den Globus – Globale Verantwortung / Globales Lernen
  • Fair zu Umwelt und Klima – Ökologische Verantwortung

Die Umsetzung dieser Leitideen erfolgt auf drei Ebenen im Schulkontext:

  • Über das soziale Miteinander
  • Über die Unterrichtsgestaltung
  • Über die Beschaffungspraxis der Schule

Die Wege zur Erreichung der Ziele sind sehr unterschiedlich: Jede Schule bestimmt selbst, auf welche Dimension sie ihren Schwerpunkt legt, und welche Projekte sie zur Bearbeitung der Themen umsetzt. Nach deren Realisierung und Evaluation kann man sich um die offizielle Auszeichnung als Faire Schule bewerben. Sie ist eine gute Möglichkeit, das Selbstverständnis und das Engagement der Schule nach innen und außen sichtbar zu machen. Die Auszeichnungen werden – z. B. im Rahmen eines Schulfestes – dezentral vergeben. Bewerbungen sind während des gesamten Schuljahres möglich.

Das Programm arbeitet nach dem Grundgedanken „Der Weg ist das Ziel“. Jede Schule kann so schnell oder so langsam vorangehen, wie sie möchte und kann. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei.

Das Programm Faire Schule wurde entwickelt von: Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum
EPIZ e. V. in Berlin und wird dort seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt. Erste Schulen wurden bereits ausgezeichnet.
Hier geht es zur Projekthomepage des EPIZ e.V. in Berlin.

Das Diakonische Werk Teltow-Fläming e. V. stellt sich seit Juni 2015 der Aufgabe, das Programm gemeinsam mit anderen Akteuren auf das Flächenland Brandenburg zu übertragen und steht fortan allen interessierten Schulen mit Rat und Tat zur Seite.

Bitte kontaktieren Sie uns! Gerne kommen wir zu einem unverbindlichen Informationsgespräch zu Ihnen:

Julia Wasmuth

Eine-Welt-Fachpromotorin für Faire Schule in Brandenburg

Tel.: +49 (0)3372 - 44 17 10

Fax: + 49 (0)3372 - 44 17 11

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit finanzieller Unterstützung des BMZ/Engagement Global gGmbH und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst aus Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes

Kirchliches Promotorenprogramm für Brandenburg – ein Projekt des Kirchlichen Entwicklungsdienstes

Informationen über die beiden anderen Promotor_innen finden Sie unter den folgenden Links:

http://www.estaruppin.de/fair-global.html

http://www.jusev.de/glos/stelle.php

Informationen über das staatliche Promotor_innen-Programm finden Sie unter:

http://www.agl-einewelt.de/schwerpunkte/eine-welt-promotorinnen-programm